Welchen Optionsschein sollte ich kaufen?
Mit der Handelbarkeit des Optionsscheins ist gemeint, ob für diesen speziellen Optionsschein auch regelmäßig ausreichend Angebot und Nachfrage besteht, sodass man den Schein jederzeit kaufen und auch wieder verkaufen kann. Es gibt im Grunde kaum eine negativere Situation für den Inhaber eines Optionsscheins, wenn er diesen nicht mehr "los wird", weil kein Handel stattfindet. Um die Handelbarkeit nachvollziehen zu können, sollte man sich einfach auf bestimmten Webseiten im Internet (Finanzseiten, Börsenseiten) ansehen, welche Stückzahlen des in Frage kommenden Optionsscheins in den letzten Tagen und Wochen gehandelt worden sind. Bezüglich der Handelbarkeit kann man bei den Optionsscheinen sehr häufig übrigens beobachten, dass Optionsscheine bestimmter Emittenten deutlich öfter gehandelt werden als die anderer Emittenten, auch wenn sie sogar die gleichen Bedingungen enthalten. Im Durchschnitt sehr häufig gehandelt werden zum Beispiel Optionsscheine des Emittenten Citibank oder auch von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Neben der Handelbarkeit spielt natürlich auch die Ausstattung des Optionsscheins eine große Rolle, wie zum Beispiel das Risiko-Chance Verhältnis. Möchte man bei hohem Risiko auch eine Chance auf einen hohen Gewinn haben, kann man sich beispielsweise für einen Optionsschein mit einem sehr hohen theoretischen Hebel entscheiden. Dieser Optionsschein liegt dann meistens nahe am Geld, ist aber noch nicht im Geld, und hat eine relativ geringe Restlaufzeit. Möchte man hingegen etwas mehr Sicherheit auch im Bereich der Optionsschein-Anlage, so wählt man einen Optionsschein auf den gewählten Basiswert, der eine längere Restlaufzeit hat und deutlich im Geld liegt.